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Kinderliteratur: Michael und kein Ende

Veröffentlicht am 2. April 2011 von WORTlieb mARTin in Bücher

Etwas für die Kleinen:

jimnepomukknopf.JPGMein ewiger Favorit: Jim Knopf ! Diese Figur und die Geschichten stammen vom deutschen Schriftsteller Michael Ende aus dem Jahre 1960. Jim Knopf macht bei seinem besten Freund Lukas eine Lokomotivführerlehre. Mit der Lokomotive Emma erleben sie verrückte Abenteuer. Jim Knopf - die Hauptfigur - kam als Waisen-Baby mit der Post nach Lummerland. Er ist wohl das erste dunkelhäutige Kinderbuchsternchen der Geschichte. Es wird so erklärt, dass er in der 33. Generation von Caspar abstamme, einem der drei Könige. Seinen Namen bekam er, als Frau Waas - welche ihn erzog und adoptierte - auf sein nicht zu stopfendes Loch in der Hose voller Verzweiflung einen Knopf nähte. So konnte es Jim einfach auf- und zuknöpfen. Seinen Vornamen Jim hat Lukas ihm gegeben, weil der Junge, wie er sagt, „einfach so aussieht“.

 

Etwas für junge Jungs:

unendlich.jpgHeutzutage ist es nicht nur so, dass Knaben, heranwachsende Jungs und Teenager männlichen Geschlechts weniger lesen als Mädchen, sondern es ist ebenfalls tatsächlich so, dass es für Jungs zuwenig Angebote in der Kinderbuchbranche gibt. Knabengeschichten verhalten sich anders. Jungs stehen auf Fantasy, Science-Fiction, Abenteuer und Logik.  Mädchen bevorzugen phantasievolle Geschichten aller Art.  Wenn man darauf achtet, dass auch der Bube liest, so sollte man auch darauf achten, was er liest, denn die "falsche" Lektüre kann ihm das Lesen im Allgemeinen vergraulen. Immer wieder gut und zeitlos sind Bücher wie: "Momo" (♀) oder "Die unendliche Geschichte"  (♂) von Michael Ende. Sie fördern das philosophische Denken der jungen Jungs, die Spannung wird gehalten und die unvergleichbare Kinderphantasie wird geweckt und beflügelt. Ich habe mich zum Beispiel zu dieser Zeit nicht nur sehr gerne in "Tom Sawyer und Huckleberry Finns" Abenteuern gestürtzt, sondern auch in Okel Toms Hütte über die Sklaverei nachgedacht.

 

In diesem Sinne: Unterschätzen Sie keine Kinder!

...vorallem nicht am Weltkinderbuchtag!

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