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Das Durchgangs-Schild der Woche

Veröffentlicht am 18. Mai 2010 von WORTlieb mARTin in Schilder

In dieser Woche beschäftige ich mich mit dem Schild des Verbotes, einen bestimmten Weg oder Durchgang zu nutzen.

Dieses Schild ist nicht nur auf Platz 3 in dieser Woche, sondern es stellt hohe philosophische Ansprüche an den Leser des Schildes. Man fragt sich: Weshalb ist denn da überhaupt ein Durchgang? Ist der Durchgang selbst verboten oder das Durchgehen? Wer hat denn dieses Schild angebracht, wenn er nicht hier durch gegangen ist? ...und warum darf man denn da nicht durch?....

Ich merke, dass je mehr ich über dieses Verbotsschild sinniere, je weniger weiss ich. Also muss ich es tun, um es aus zu probieren. So auch beim Platz 2 in der Rubrik "Das Schild der Woche":

 

Darf man gedanklich anstossen? Anstössige Bemerkungen machen, aber nicht parkieren? Im Vorbeirasen einen anstössigen Stein vor den Kopf schmettern? Oder darf man hier zwar nicht parken, aber andere Autos anstossen? Ein Platz, auf dem parkende Autos angerempelt werden dürfen? Oder ist "Anstösser" sexualisiert worden und meint die Paarungszeit im fahrenden Wagen?  Ich bin genauso überfragt wie mich das folgende Schild hingegen wieder erfreut. Mein Lieblingsschild in dieser Woche und deshalb auf Platz 1 :

 

Ich möchte ja nur anmerken, dass es auch korrekte Schilder gibt, wie ich in dieser Rubrik auch immer wieder betönen möchte. Schilder, bei denen keine philosophischen Fragen aufkommen:

astbruch.jpgKlar und verständlich: Erst macht das Schild auf sich Aufmerksam (Vorsicht!). Dann folgt gleich schon der Grund, weshalb Vorsicht geboten werden sollte (Astbruchgefahr) und zum Schluss folgt ein Ratschlag, eine Bitte, die man nun beachten kann oder nicht (bitte nicht betreten). Die einzige Frage, welche dieses Schild noch offen lässt, ist, was man nicht betreten darf. Aber sonst, ganz ohne Verbot und Drohung, freundlich und hilfsbereit, dieses Schild.

 

In diesem Sinne: "Try it!"



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